Forschung und Entwicklung

Schwimmende Häuser

Die Vorschriften zur Bauausführung oder hinsichtlich des Grundstücks sind historisch bedingt terrestrisch angelegt. Normen sind im konkreten Einzelfall nach Sinn und Zweck auf „Schwimmenden Bauten“ auszulegen und anzuwenden.

Erschließung und Infrastruktur

Weiterbildung

SCHWIMMENDE ARCHITEKTUR
Bauen am und auf dem Wasser
Sommersemester 2015

Schwimmende Häuser sind „in“. Sie werden auch in Deutschland zunehmend an Küsten und auf natürlichen sowie künstlichen Gewässern errichtet. Sie stellen an die Fachwelt sowie Verwaltungen und Behörden völlig neue Anforderungen. Sie dienen zudem der Aufwertung von Brachen, von Stadt- und Industriehäfen sowie von Tagebaufolgelandschaften und werden damit wachsenden gesellschaftlichen Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht. Bedingt durch den Klimawandel, dem damit verbundenen Anstieg der Meeresspiegel, verminderten Abflussgradienten der Flüsse und einer Zunahme von Hochwasserereignissen erlangt die Besiedlung der Wasseroberflächen bereits heute für einige Küstenländer und Inselstaaten eine existenzielle Bedeutung. Daraus ergeben sich für Exportnationen wie Deutschland vielfältige Chancen. Die Verwirklichung von Objekten im nahen Umfeld bietet eine günstige Gelegenheit, sich auch im eigenen Interesse auf die Probleme der aktuellen Thematik mit ihren sozialen, administrativen und technischen Erfordernissen rechtzeitig einzustellen.